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Historie von T³

Im Jahr 1996 als die Vorgängerinstitution des Zentrums für Lehrerbildung, die Zentrale Koordination Lehrerausbildung, gerade ein halbes Jahr existierte kam es zu einem persönlichen Kontakt zwischen einem Vertreter der Europazentrale von Texas Instrument, Vertretern der ZKL und einer Lehrerin, Frau Barzel aus Düsseldorf.

Frau Barzel stand zu diesem Zeitpunkt in den Planungen zu einer Tagung auf Schloss Birlinghoven bei Bonn, auf der neue Technologien zum Einsatz im mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht an Schulen präsentiert und diskutiert werden sollten. Diese Tagung, auf der das Computeralgebra-System Derive und erstmalig der Taschencomputer TI-92 präsentiert wurden, war der Auftakt für eine europaweite Übernahme einer Idee, die aus den USA adaptiert wurde: Teachers Teaching with Technology.

 

T³ wurde in den USA an der Ohio-State-University von den Professoren Bert Waits und Frank Demana als Sponsorprojekt mit der Firma Texas Instruments entwickelt. Beide Seiten profitierten von der Kooperation: die Lehrerfortbildung war der Fokus des Projekts, die unterrichtsnahe, didaktische Forschung an den Universitäten wurde angeregt und Texas Instruments erhielt eine Vielzahl von Anregungen zur Produktentwicklung.

 

Dieser Erfolg sollte - diesmal mit Texas Instruments als unterstützendes Unternehmen in Europa wiederholt werden. Die mehrjährige Arbeit gibt uns Recht:

 

1996 Gründung während der ICME Messe in Sevilla.

1997 Erster Kooperationsvertrag zwischen Texas Instruments und der Universität Münster. Die Zentrale Koordination Lehrerausbildung übernimmt den Aufbau und die Verwaltung für das T³ Projekt in Deutschland, Österreich und der Schweiz (später auch noch Slowenien).

1997 Erste Münsteraner Pfingsttagung (insgesamt 6 Tagungen bis 2002).

1997 Im ersten Jahr werden 600 Seiten Materialien für die Fortbildung entwickelt und unter ca. 100 Referenten im Projekt verteilt. In Deutschland werden über 1000 KollegInnen fortgebildet.

1997 Eigene Homepage T³ Deutschland.

1997 Einführung grafikfähiger Taschenrechner in Sachsen.

2000 Aufteilung der T³ Projekte Deutschland, Österreich, Schweiz und Slowenien in Länderprojekte, ZKL bleibt für T³ Deutschland verantwortlich

Die erste Regionaltagung in Nürnberg leitet die Regionalisierung des T³-Projekts in Deutschland ein. Es werden zweimal jährlich Länderkoordinatorentreffen durchgeführt.

2003 Einrichtung der Themengruppe e-learning. Erster T³-Kongress.

2003 math-e in NRW, Mumm in Hessen, M³ in Bayern: Kooperationsprojekte mit offiziellen Institutionen der Lehrerbildung.

2004 Ca. 350 Referenten bundesweit aktiv, über 500 Veranstaltungen mit mehr als 6000 teilnehmenden LehrerInnen. Zudem Einrichtung der Themengruppen Physik, Chemie und der Konzeptgruppe. Zweiter T³-Kongress.

2005 Einrichtung der Themengruppe berufliche Schulen und dynamische Geometrie. Zudem erstes Forschgungssymposium in Garmisch-Partenkirchen.

2006 Dritte Verlängerung des Drittmittelvertrags zwischen der Universität Münster dem Kultusministerium Nordrhein-Westfalen und Texas Instruments. 10 Jahre T³ Deutschland, Pfingsttagung als Jubiläumskongress an der Universität Münster

2007 1. Sharing Inspiration-Konferenz für TI-Nspire in Brüssel

2008 2. Sharing Inspiration-Konferenz für TI-Nspire in Berlin

2009 Zum neuen T³-Leitungsteam gehören neben Bärbel Barzel und Detlef Berntzen, Wilhelm Weiskirch, Andreas Pallack, Frank Liebner und Dirk Ritschel. Der Bundesverband der MNU gibt die Kooperation mit T³ Deutschland als befreundetem Verband bekannt. 

2012 T³  Deutschland wechselt an die Pädagogische Hochschule in Freiburg. 

2014 T³  Deutschland ist nun an der Universität Duisburg-Essen.